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Sudoku · Komplettanleitung

Sudoku: so wird gespielt, woher es kommt und wie man alles löst

Eine Regel in drei Formulierungen, keine Rechnerei und nie Raten. Erfunden 1979 von einem amerikanischen Architekten, den niemand genannt hat.

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A classic puzzle. The heavy lines mark the nine 3×3 boxes — the constraint that makes Sudoku more than a Latin square.

Sudoku hat eine einzige Regel, in drei Formulierungen: Jede Zeile, jede Spalte und jede 3×3-Box muss die Ziffern 1 bis 9 genau einmal enthalten. Gerechnet wird nicht — die Ziffern sind neun verschiedene Symbole und könnten ebenso gut Farben sein.

Alles Weitere ist Technik, nicht Regel. Jedes Feld gehört zu drei Einheiten und „sieht“ zwanzig andere, und daraus folgt jede Schlussfolgerung. Eine Ziffer durchscannen und das einzige Feld finden, in das sie passt; ein Feld mit nur einem Kandidaten entdecken; zwei Felder bemerken, die sich dieselben beiden Kandidaten teilen — mit diesen drei Zügen fallen fast alle Rätsel bis Schwer.

Ein sauber gebautes Rätsel hat eine Lösung und verlangt nie Raten. Wenn Sie zwischen zwei Möglichkeiten wählen, um zu sehen, was passiert, haben Sie entweder eine Schlussfolgerung übersehen oder das Rätsel ist kaputt.

Auch die Geschichte ist ungewöhnlich. Sudoku hat einen echten Erfinder — Howard Garns, einen pensionierten Architekten aus Indianapolis, dessen Rätsel Dell Magazines 1979 als Number Place druckte —, der nie genannt wurde und starb, bevor das Spiel seinen Namen trug. Japan gab ihm den Namen, und 2004 machte ein pensionierter Richter mit einem Generatorprogramm daraus einen weltweiten Rausch.

So wird gespielt

Eine einzige Regel in drei Formulierungen, die zwanzig Felder, die jedes Feld sieht, wie man Kandidaten notiert, ohne sich zu verheddern, und was ein Rätsel wirklich schwer macht.

Sudoku-Regeln: so wird gespielt →

Häufige Fragen

Braucht man Mathe?

Nein. Die Ziffern sind beliebige Symbole; mit Buchstaben oder Farben bliebe alles gleich. Sudoku ist reine Logik.

Muss man manchmal raten?

In einem korrekt gebauten Rätsel nicht. Jedes Feld ist herleitbar, auch wenn die extremsten Gitter lange Ketten verlangen.

Wie viele Vorgaben braucht es mindestens?

Siebzehn — 2012 wurde durch erschöpfende Suche bewiesen, dass es kein eindeutiges Sudoku mit 16 Vorgaben gibt.

Womit fängt man am besten an?

Mit dem Scannen: eine Ziffer nehmen und alle neun Boxen nach dem einzigen Feld absuchen, in das sie passt. Keine andere Technik liefert mehr Felder pro Minute.

Wann sollte man Kandidaten notieren?

Erst wenn das Scannen nichts mehr bringt — und dann alle Kandidaten in alle leeren Felder. Halbe Notizen verursachen mehr Fehler als gar keine.

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